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Plausibilitätsprüfung

Leider kommt es bei Unfällen immer wieder zu Unstimmigkeiten: Wer hat Schuld? Stammt der sichtbare Schaden von dem Unfall? Passt der entstandene Schaden zur Schilderung des Unfallhergangs?
Oft ist nicht einmal böser Wille die Ursache – der Schock und eine schlechte Beobachtungsgabe sorgen allzu oft für Unklarheit über Ursache und Wirkung eines Unfalls.

Plausibilitätsgutachten sind hier die Bezeichnung für Gutachten, die einerseits prüfen, ob die Schadenbilder in der Regel an den beteiligten Fahrzeugen zusammenpassen (Kompatibilitätsgutachten). Andererseits wird hier untersucht, ob der durch die Beteiligten und andere Zeugen geschilderte Unfallhergang physikalisch schlüssig ist, also ob alle Faktoren wie Masse, Geschwindigkeit und Wegstrecke unter Berücksichtigung der physikalischen Gesetze zum entstandenen Schadenbild und zur Spurenlage passen.

Für eine Kompatibilitätsprüfung werden meist die beteiligten Fahrzeuge gegenübergestellt und die Schäden werden unter Berücksichtigung des rekonstruierten Unfallherganges daraufhin untersucht, ob sie tatsächlich bei dem Unfall entstanden sind und welches Fahrzeug dafür ursächlich war. Dadurch können oft Schadenersatzansprüche geklärt werden.

Für eine Plausibilitätsprüfung werden unsere erfahrensten Sachverständigen idealerweise noch am Unfallort die beteiligten Fahrzeuge und Unfallspuren dokumentieren und sie mit Zeugenaussagen und den Erkenntnissen der Polizei abgleichen. Dann wird auf Basis der so gesammelten Daten in einem aufwändigen Verfahren der Unfallhergang simuliert.